
ARGE
Solidarischer Hochwasserschutz

ARGE
Solidarischer Hochwasserschutz

ARGE
Solidarischer Hochwasserschutz
© THW Pfaffenhofen

ARGE
Solidarischer Hochwasserschutz
© Manfred Schalk

ARGE
Solidarischer Hochwasserschutz
© Manfred Schalk

ARGE
Solidarischer Hochwasserschutz
© Manfred Schalk

ARGE
Solidarischer Hochwasserschutz
© Manfred Schalk
Kommunale Allianz für einen besseren Schutz vor Hochwasser, Starkregen und Trockenheit
Das Extremhochwasser im Juni 2024 verursachte entlang der Paar Schäden in Millionenhöhe. Als Reaktion darauf gründeten neun Kommunen unter Federführung des Pfaffenhofener Landrats Albert Gürtner und des Landtagsabgeordneten Roland Weigert eine gemeinsame Initiative. Ihr Ziel: Kommunen über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg besser vor Hochwasser, Starkregen und den Folgen zunehmender Trockenheit zu schützen.
Aus dieser Initiative ging am 30. Juli 2025 die Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz e. V. mit 17 Gründungsmitgliedern hervor.
Heute arbeiten 28 Städte, Märkte und Gemeinden aus vier Landkreisen gemeinsam an einem solidarischen und zukunftsfähigen Schutzsystem für die Einzugsgebiete von Paar und Ilm.
Unsere Region im Überblick
Wo wir wirken
Die Idee des solidarischen Hochwasserschutzes findet über Gemeinde-, Landkreis- und Bezirksgrenzen hinweg großen Zuspruch.
Neben den neun Ursprungskommunen haben sich zahlreiche weitere Städte und Gemeinden aus den Landkreisen Pfaffenhofen a. d. Ilm, Neuburg-Schrobenhausen, Aichach-Friedberg und Landsberg am Lech der ARGE angeschlossen.
Die 28 Mitgliedskommunen vertreten rund 222.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf einer Fläche von über 1.000 Quadratkilometern. Die ARGE entwickelt damit ein kommunales Kooperationsmodell mit Vorbildcharakter für ganz Bayern.
Unterstützung erfährt sie von Bürgermeistern, Landrätinnen und Landräten, Abgeordneten des Bayerischen Landtags und des Deutschen Bundestags sowie von Unternehmen und Privatpersonen, die sich als Fördermitglieder einbringen.
Mit jedem neuen Mitglied wachsen der gemeinsame Wirkungskreis, das fachliche Know-how und die politische Durchsetzungskraft. Die Karte zeigt das Tätigkeitsgebiet der ARGE sowie die Mitgliedskommunen.


Die Kernidee
Kooperation über Grenzen hinweg
Solidarität ist das Grundprinzip der ARGE. Sie betrachtet die Flusssysteme von Paar und Ilm ganzheitlich – von den Quellen bis zu den Mündungen und einschließlich ihrer gesamten Einzugsgebiete. Ziel ist es, alle Kommunen entlang der beiden Flüsse miteinander zu vernetzen und gemeinsam ein zukunftsfähiges Schutzsystem gegen Hochwasser, Starkregen und Trockenheit zu entwickeln.
Die ARGE verbindet kommunale Zusammenarbeit, innovative Pilotprojekte und moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz. Zahlreiche dezentrale und kosteneffiziente Maßnahmen sollen Wasser in der Fläche zurückhalten und den Abfluss verlangsamen. Zusammen mit innerörtlichen Maßnahmen des technischen Hochwasserschutzes entstehen wirksame Lösungen, die Siedlungen schützen, den natürlichen Wasserkreislauf stabilisieren und die Widerstandsfähigkeit der Landschaft stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei drei eng miteinander verbundene Aufgaben: Hochwasserschutz, Starkregenmanagement und Trockenheitsvorsorge.
Ein zentraler Baustein dieser Gesamtstrategie ist der Aufbau eines KI-gestützten Echtzeit-Frühwarnsystems. Es soll drohende Gefahren frühzeitig erkennen, Behörden und Einsatzkräften ein gezieltes Handeln ermöglichen und die Bevölkerung rechtzeitig warnen.
Aktuelles & Projekte
Digitalministerium fördert KI-gestütztes Hochwasser-Frühwarnsystem mit weiteren 1,58 Millionen Euro
Wasser kennt keine Gemeindegrenzen
Kontakt
Sie haben Fragen, Anregungen oder möchten sich an der ARGE beteiligen?
Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht!
Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz
E-Mail:
Telefon: 08441 / 27 - 206